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Veröffentlichte Links » prosaisches

Bei der Geburt getrennt. Wir müssen nicht gut finden, was ein anderer sagt, schreibt, denkt, aber um unserer eigenen Freiheit willen, müssen wir es ertragen.
Ein Gastbeitrag von Elke Heidenreich

Der Fall Hegemann zeigt: Das Feuilleton schreibt nur noch füreinander, jeder will der Gescheiteste und Arroganteste sein. Der Leser ist den Kritikern egal. Aber er kann sich wehren.
"Ich arbeite Tag und Nächte. [...]"
Kerzen auf dem Kopf, ein brennender Holzscheit und Geschenke im Januar. Weihnachtsbräuche sind vielfältig – in vielen Ländern sind sie auch eine Form der Integration.

Selten hat ein Buch und seine Vorstellung allein durch das ausgewählte Zitieren mich zu seinem Kauf animiert.


Ich bin gespannt, danke Happy Schnitzel - die Provision hast Du Dir verdient.


Eine literarische Institution verabschiedet sich in den "Winterschlaf". Kaffee.Satz.Lesen - eine lockere Lesereihe aus Hamburg macht nicht weiter. Leider.
Fernweh und Sehnsucht, die wohligen Schmerzen der Melancholie, wo kann man sie besser geniessen als auf einer Barkasse vor St. Pauli?



Ich zünde mir eine Zigarette an,
spiele unser Lied,
atme ein,
denke an Dich.

Die Zigarette glimmt,
du rufst mich an,
ich schließe die Augen,
hebe nicht ab.

Ein Gedicht über Liebe, dann doch. Sowas, wie Reue und Männer.
Nachtspaziergang mit Herrn .markus: "Wer die Angst verliert, verliert auch den Mut. Er wird eben nicht mehr gebraucht. Der dunkle Wald hat sehr viel an Schrecken für mich verloren, in den letzten Jahren. Die Existenz böswilliger Kreaturen, die einem in nächtlichen Spaziergängen ans Leder wollen, er
Caffee ist Zeitgeist. Dargereicht in lauwarmer Form, um Schmerzensgelder zu vermeiden und den Konsumgenuss anzuregen (Wer schneller trinkt, trinkt mehr). Burger und fettige Männlichkeit müssen sich noch ein wenig gedulden bis zu ihrem Comeback. Und deshalb geht die Ära der Burger King Besetzung am
Gkaube nicht an Ideale. Sie morden.
Ein Gedicht, eine Essenz:

Könnte der Titel eines Gedichts sein. Hingekritzelt auf die Papierserviette eines Cafés. Oder ein Roman über eine amour fou. Ein Nouvelle Vague Film der sechziger Jahre vielleicht. Mit ungewissem Ausgang.

Jour et Nuit.
Und manchmal, wenn du grade einen Entschluss faßt, dann entscheidet in Wahrheit dein im Jahre 1710 gestorbener Ur-Ur-Ur-Ur… Adolf Friedrich Wilhelm Panter, geb. 1675 in Bückeburg - der entscheidet, was du tust.

Du gehst nachher herum und sagst: »Ich habe mich entschlossen…«

Kurt Tucholsky
... erinnerst du dich mein Herz,
der Moment,
es galoppierte wie verrückt,
dann,
warst du wieder weg,
...
aber,
goldener Glanz verblieb in meinen Augen.
Rocko Schamonis Bücher sind sterbens-langweilig. Erst das Ensemble des Schauspielhaus Hamburg hat es geschafft, den Schwachsinn der Studio Brauns theater-gerecht zu kultivieren:

Ein starkes Theaterstück, ein Meilenstein des kultivierten Unfugs einer gelangweilten Landjugend in den 1980er Jahren.
Cem hat von einer am Dom abgebauten Geisterbahn-Figur ein wunderbares Foto geschossen und es musikalisch mit dem einzig passenden Song, "Demasiado Corazón" von Willy DeVille, begleitet. Gebloggte Fotopoesie. Empfehlenswert.
"Das ist das Thema dieses Eintrags. Metamorphosen. Gibt es sie? Sind wir fähig, unser altes Ich abzulegen, unsere Gewohnheiten, unser ganzes Eingelebte, Einverleimte und Anverdaute, und ganz von neuem anzufangen? Ich kannte mal eine Katze, die hat es geschafft."
Kunst aus Weiden. Nachgeben, biegen, erschaffen.
Schlafende Volksfeste haben auch etwas zauberhaftes, wie Matt bei einem seiner feinen Sradtteilrundgänge feststellt. Der Hamburger DOM ohne Menschen und Animateure - ein Stillleben.
"Wie fändet ihr das, wenn ich mir eine Tellerlippe stehen lasse?"

Mit Daumen und Zeigefinger zog er die Unterlippe runter, bis aufs Grübchen.

"Zu spät", meinte Karlos, "da musst du schon als Kind mit anfangen."
Kunst auf Wänden wird Streetart genannt. Gefühlt kommt die in Deutschland nirgendwo so häufig vor, wie in Berlin.

"Der die das, wer wie was, wieso weshalb warum" - manchmal muss man fragen, um sie zu verstehen (die Kunst eben ;)



Meerblick konservieren

Geschrieben von god 494 Tage vor (http://mevme.com)
den Meerblick konservieren, wenn man erst zuhause ist umfangen einen die gewohnten Abläufe und Gerüche schon mit dem Hereinkommen.

Ein schöner Text von Liz, war wohl gerade im Urlaub am Meer :)

Texttheater

Geschrieben von yens 506 Tage vor (http://log.texttheater.de)
"Und dann war da noch der Mann mit der Blamagephobie [...]"

Das Dilemma der nachwachsenen Generation? Die ollen machen keinen Platz, stattdessen feiern die ihr Verblühen und führen die aktuelle Popkultur zu einem morbiden Aufguß seiner selbst.

Und so schlecht ist das nicht - und es zeigt, dass der Druck der Nachfolgenden größer werden muss.
DA mutiert zum besseren Broder, der ja auch im Tagesspiegel besser polemisiert, als zuhause beim Spiegel, wo er sich alles erlaubt. Ein Anti-Broder
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